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Risikolebensversicherung

Möchtest du deine Familie, deinen Partner und deine Kinder finanziell absichern, solltest du unbedingt eine Risikolebensversicherung abschließen. Sie sorgt dafür, dass deine Angehörigen im Falle deines Todes finanziell optimal abgesichert sind. Häufig liegt die vereinbarte Versicherungssumme bei mehreren hunderttausend Euro. Da nur die wenigstens Familien über ein großes Vermögen verfügen, stellt eine Risikolebensversicherung eine besonders wichtige Absicherung dar. Näheres hierzu im Nachfolgenden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Risikolebensversicherung sichert Hinterbliebene im Todesfall bestmöglich ab.
  • Die Beiträge für eine Risikolebensversicherung können abhängig vom Eintrittsalter und je nach Vertragslaufzeit, Versicherungssumme und Versicherer variieren. Ebenso fließen bei der Kostenberechnung auch andere Faktoren wie beispielsweise Rauchen, Krankheiten, Übergewicht, der Beruf und riskante Hobbys mit ein.
  • Eine Risikolebensversicherung ist vor allem dann unabdingbar, wenn du über einen Baukredit verfügst oder deine Familie auf dein Einkommen angewiesen ist.

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Wer sollte unbedingt eine Risikolebensversicherung abschließen?

Die Risikolebensversicherung schützt dich und deine Liebesten vor großer finanzieller Not. Sie kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn du gerade geheiratet, eine kleine Familie gegründet hast und du hauptsächlich für den Lebensunterhalt verantwortlich bist. Während du das Geld einbringst, kümmert sich dein Partner um den Nachwuchs und den Haushalt. Vielleicht habt ihr zusätzlich auch noch euer Eigenheim zu finanzieren? Stirbst du als Hauptverdiener, kann der Hinterbliebene samt Kinder und Immobilie den gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten, sondern muss arbeiten und womöglich auch die finanzierte Immobilie veräußern. Exakt in solch einer Lebenskonstellation ist eine Risikolebensversicherung mehr als empfehlenswert, nahezu schon unabdingbar.

Dagegen ist eine Risikolebensversicherung in einer Beziehung, in der schon von Beginn an jeder für sich selber Sorge zu tragen hat, nicht ganz so wichtig. Schließlich kann der verbleibende Partner seinen Lebensstandard auch ohne die Zuhilfe des anderen weiterhin halten. Wenn du/ihr auf Nummer sicher gehen wollt, sollte aber auch hier eine Risikolebensversicherung in Betracht gezogen werden.

Die unterschiedlichen Varianten einer Risikolebensversicherung: Welche ist die Richtige für mich?

Oftmals ist es sinnvoll und empfehlenswert, wenn sich Paare gegenseitig absichern. Verheiratete Paare könne hierfür auf die sogenannte verbundene Risikolebensversicherung zurückgreifen. Mit dieser Versicherung bist du und dein Partner in einem gemeinsamen Vertrag abgesichert. Stirbt einer der beiden oder kommt das Ehepaar schlimmstenfalls sogar gleichzeitig ums Leben, zahlt der Versicherer einmal die vereinbarte Versicherungssumme. Das ist allerdings meist nur dann ausreichend, wenn es lediglich um die Absicherung eines bestehenden Kredites geht. Neben diesem Nachteil bringt die verbundene Risikolebensversicherung noch einen weiteren Nachteil mit sich, denn im Falle einer Trennung, kann die Police nicht in zwei einzelne Verträge umgewandelt werden. In dieser Situation muss die Versicherung mit Zustimmung beider Partner komplett gekündigt werden und dann stehst du ohne Versicherung da.

Mit zwei einzelnen Verträgen fährst du hier deutlich flexibler. Hier haben Paare die Möglichkeit, den jeweils anderen als Bezugsberechtigten einzutragen. Der Bezugsberechtigte kann allerdings jederzeit geändert werden. Auch im Falle einer Trennung. Ebenso vorteilhaft ist, dass unterschiedlich lange Lauzeiten und verschieden hohe Versicherungssummen möglich sind. Letzteres ist zum Beispiel dann empfehlenswert, wenn dein Partner weniger verdient und deshalb eine höhere Absicherung benötigt.

So sollten sich unverheiratete Paare absichern!

Bist du mit deinem Partner noch nicht liiert, solltest du über eine besondere Variante der Risikolebensversicherung nachdenken, nämlich der sogenannten Über-Kreuz-Versicherung. Grund hierfür ist die Erbschaftssteuer: Während sich verheiratete Paare übe einen hohen Freibetrag von 500.000 Euro freuen können, stehen Unverheirateten gerade einmal 20.000 Euro zur Verfügung. Vereinfacht gesagt, bedeutet das, dass unverheirateten Paaren mit einem „normalen“ Vertrag von der Zahlung aus der Versicherung Erbschaftssteuer abgezogen wird. Diese Besteuerung fällt jedoch nicht an, wenn du und dein Partner zwei getrennte Über-Kreuz-Verträge abschließen. Hier ist in beiden Verträgen dasselbe verankert: Falls dein Partner stirbt, erhältst du von deiner eigenen Versicherung Geld. Im Vertrag deines Partners ist es exakt umgekehrt.

Welche Vorteile bringt eine Risikolebensversicherung mit sich?

Hinter jeder Versicherung versteckt sich ein besonderer Sinn. So auch hinter der Risikolebensversicherung. Ihr eigentlicher Zweck ist gleichzeitig auch ihr größter Vorteil, denn mit Hilfe von ihr kannst du deine Familie bestmöglich absichern. So weißt du deine Liebsten auch im schlimmsten Fall optimal geschützt. Dies ist der wichtigste Punkt und sollte beim Abschluss dieser Art von Versicherung stets an erster Stelle stehen. Neben der Absicherung deiner Hinterbliebenen bringt die Risikolebensversicherung für dich aber noch einige weitere Vorteile mit sich, die du keinesfalls unbeachtet lassen solltest. Hierzu zählen folgende:

  • Geringe Beiträge, sodass auch Geringverdiener die Leistungen der Risikolebensversicherung getrost in Anspruch nehmen können
  • Flexible Gestaltung der Beiträge, der Laufzeit und der Versicherungssumme
  • Beiträge sind steuerlich absetzbar
  • Sicherheit für bestehende Kredite im Falle des Todes
  • Absicherung einer bestehenden Immobilienfinanzierung





    Die optimale Versicherungssumme in der Risikolebensversicherung

    Die optimale Höhe der Versicherungssumme ist recht individuell, denn es kommt auf mehrere Faktoren an. Soll nur ein Partner versichert werden oder sind zusätzlich auch Kinder zu versorgen? Muss ein Darlehen zurückgezahlt werden? Zusammenfassend kann man sagen, dass die Größe der Versorgungslücke, die der Tod des Partners hinterlassen würde, entscheidend für die Höhe der Versicherungssumme ist.

    Um die optimale Versicherungssumme zu bestimmen, musst du also exakt ausrechnen, welches Monatseinkommen durch deinen Tod für wie viel Jahre wegfallen würde. Ebenso musst du berücksichtigen, ob staatliche Leistungen wie die Witwen- oder Waisenrente diese Lücke zumindest teilweise ausfüllen könnten.  Knappe Berechnungen sind hier jedoch fehl am Platz, denn die zu zahlenden Beiträge steigen nicht im selben Verhältnis wie die Versicherungssumme.

    Fallende oder doch lieber konstante Versicherungssumme?

    Du solltest wissen, dass dir bei der Risikolebensversicherung zwei unterschiedliche Varianten der Gestaltung der Versicherungssumme zur Verfügung stehen, nämlich die fallenden und die konstante Versicherungssumme. Wenn du dich dafür entscheidest, dass die Versicherungssumme deiner Risikolebensversicherung während der Vertragslaufzeit fallen soll, dann sind die Beiträge etwas günstiger. Doch was steckt dahinter? Viele Versicherungsnehmer gehen davon aus, dass die Finanzierungslücke deutlich größer ist, wenn die Kinder noch jünger und die Schulden noch höher sind. Im Laufe der Zeit werden die Kinder selbstständiger und stehen auch finanziell immer mehr auf eigenen Beinen. Ebenso sind die Schulden weitestgehend abgetragen. Dieser Gedanke klingt natürlich durchaus logisch, dennoch ist die fallende Versicherungssumme nicht zu empfehlen. Warum? Ganz einfach: Der Finanzbedarf kann im Laufe der Jahre enorm schwanken – es ist nicht sichergestellt, dass er Jahr für Jahr kontinuierlich sinkt. Sollte er das doch tun, kannst du deinen bestehenden Vertrag exakt um diese Summe kündigen und ihn mit der restlichen Versicherungssumme weiterlaufen lassen. So kannst du jederzeit selbst entscheiden, wann du mit weniger Absicherung auskommst.

    Wie lange sollte der Vertrag einer Risikolebensversicherung laufen?

    Im Grunde genommen sollte er so lange laufen, wie deine Angehörigen auf einen Ausgleich deines fehlenden Einkommens angewiesen sind. Der Versicherungsvertrag könnte beispielsweise dann enden, wenn deine bestehende Immobilienfinanzierung komplett abgezahlt ist. Oder aber du lässt deine Risikolebensversicherung zu dem Zeitpunkt auslaufen, an dem deine Kinder voraussichtlich ihre Ausbildung absolviert haben und eigenes Geld verdienen können.

    Wissenswert: Geh beim Vertragsabschluss lieber auf Nummer sicher und schlag einige Jahre zusätzlich drauf, denn es ist deutlich einfacher, die Police zu kündigen, als die Laufzeit nachtäglich zu verlängern.

    Wie hoch sind die Kosten für eine Risikolebensversicherung?

    Die Höhe der Beiträge hängt unteranderem von der vereinbarten Versicherungssumme und der jeweiligen Laufzeit ab. Ebenso spielen auch persönliche Merkmale eine große Rolle. Je größer ein Versicherer das Risiko einschätzt, dass der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit stirbt, desto höher fallen die Kosten für die Risikolebensversicherung aus. Mögliche Risikofaktoren sind folgende:

    • Alter
    • Gesundheitszustand
    • Übergewicht
    • körperlich belastender Beruf
    • riskante Hobbys wie zum Beispiel Motorradfahren oder Bergsteigen
    • Rauchen

     

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